Nordwest-Zeitung vom 06.07.2017

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Nordwest-Zeitung vom 10.07.2017

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Zeitung Juli 2017
 

Achternmeerer Mopedfreund schafft 2014 den Sprung in die öffentlichen Medien

 

Norbert, ein Mitglied der Mopedfreunde Achternmeer, kann stolz sein: Die in Achternmeer gelesene “Nordwest Zeitung” hat einen Bericht über den “Zweitakt-Junky” und seine Liebe zu alten Mopeds verfasst, den es nun hier zu lesen gibt. Die anderen Mopedfreunde freuen sich mit und sind stolz auf ihren “Grauen Star”.

 
Kreidler 80
 

ACHTERNMEER Der Lack leuchtet feuerrot, alle Chromteile sind so blank geputzt, dass man sich darin spiegeln kann: die Kreidler Florett 80 sieht aus wie neu, hat aber schon 33 Jahre auf dem „Buckel“. Das 8-PS-starke Leichtkraftrad, Baujahr 1981, ist der ganze Stolz von Norbert Beenken. „Von diesem Typ wurden nur 2510 gebaut“, weiß der Achternmeerer. Das Kreidler-Werk in Kornwestheim bei Stuttgart ging bereits im Jahr 1982 in Konkurs.

Beenken ist Mitglied der Mopedfreunde Achternmeer, die am Sonntag, 13. Juli, ab 10 Uhr zu ihrem 13. Moped- und Motorrad-Oldietreffen auf den Dorfplatz in Achternmeer einladen. Bei gutem Wetter werden hier um die 150 Fahrzeuge zu sehen sein.

Wenn sich der 63-Jährige bei 80 Stundenkilometer Maximalgeschwindigkeit den Fahrtwind um den Helm wehen lässt, dann fühlt sich der Informationselektroniker-Meister stets an seine Jugend erinnert. „Mit 16 bekam ich mein erstes Moped, eine gebrauchte Zündapp Combinette, die mir Bekannte von meinen Eltern überlassen hatten. Aber die hatte Pedalen, und das war uncool.“ Also sparte er lieber auf eine Kreidler. „Bei 60 DM monatlichem Lehrlingslohn hat das dann zwei Jahre gedauert“, erzählt der gelernte Büromaschinenmechaniker. Schon immer habe er es geliebt, an seinen motorisierten Zweirädern selbst herumzuschrauben.

Früher Modellflieger
Im gesetzteren Alter genossen dann mehr und mehr die fahrbaren Untersätze mit vier Rädern Priorität. Mit dem Bau vom Modellflugzeugen entdeckte Norbert Beenken eine neue Leidenschaft. „Das habe ich über 30 Jahre gemacht“, sagt der passionierte Tüftler. Er habe sogar ganze Flieger selbst konstruiert. Bis zu einem Tag vor etwa 15 Jahren.

„Damals hatte ich für meinen Sohn ein Moped besorgt und es selbst nach Hause gefahren. Da habe ich dieses tolle Fahrgefühl von früher wiederentdeckt“, erinnert sich Beenken. Die Modellfliegerei wurde aufgegeben („Beides geht nicht – zu teuer.“) und von nun an wurden alte Mofas und Mopeds aufgekauft, um sie wieder flott zu machen.

„Bei mir wird dann alles bis ins Letzte zerlegt“, sagt Beenken, der sich an seinem Haus eine Werkstatt eingerichtet hat. Dort steht unter anderem eine Drehbank. „Da kann ich dann auch mal eine spezielle Schraube, die man nicht mehr bekommt, anfertigen.“ Um an Originalteile heranzukommen, besucht Beenken öfter einen Teile-Markt und nimmt dafür schon mal Fahrten bis nach Holland in Kauf. Beim Moped-Treffen am Sonntag wird auch das eine oder andere Ersatzteil ausgetauscht. Jedoch stehen das gemütliche Beisammensein und das Fachsimpeln im Vordergrund.

Gemütliche Ausfahrten
Gesellig geht es auch zu, wenn sich die elf Mopedfreunde Achternmeer fünfmal im Jahr zu einer Ausfahrt treffen. „Da kann jeder mitfahren. Neulich waren zum Beispiel zwei aus Zetel dabei“, berichtet Beenken. Für diese Tagesfahrten gebe es eigentlich nur drei Regeln: „Das Fahrzeug sollte mindestens 40 bis 50 km/h fahren können, Überholen ist nicht erlaubt und es wird nur so schnell gefahren, wie es dem langsamsten Fahrzeug möglich ist.“

In zwei Jahren geht Norbert Beenken in den Ruhestand. Um die Zeit danach ist ihm nicht bange: „In meiner Werkstatt stehen noch mehrere Maschinen von Yamaha bis Vespa, die ich noch auseinandernehmen will.“

www.mopedfreunde-achternmeer

Bericht in der Nordwest-Zeitung über das Mopedtreffen.

 

Nordwest-Zeitung am 08.07.2011 zum Jahrestreffen 2011

 

Artikel in der Oldtimerpraxis zum Jahrestreffen 2011

 

Jahrestreffen der Mopedfreunde Achternmeer 2010

Dieser schöne Artikel wurde leider erst heute (Jan. 2011) im Arbeitszimmer eines Mopedfreundes wiederentdeckt. Er entstammt der Nordwest-Zeitung vom 14. Juli 2010. Lieber spät als nie, hier ist er. Klicke drauf, dann wird er größer.

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